Wandern in den belgischen Ardennen – Savoir-vivre gleich nebenan!
Die belgischen Ardennen – in direkter Nachbarschaft zu den angrenzenden Bundesländern Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz – sind vielen noch nicht bekannt, aber ein absoluter Geheimtipp. Den besonderen Reiz machen die Wanderwege aus, die entlang herrlich abwechslungsreicher und unberührter Natur und Flusslandschaften führen, vorbei an alten Klöstern, mittelalterlichen Burgen, verwunschen anmutenden Schlössern und wunderschönen, ländlichen Dörfern. Die Ardennen bestechen außerdem durch französisches Savoir-vivre und sehr gute Küche. Eine Einkehr in einem charmanten Landgasthaus ist der perfekte Abschluss eines ausgiebigen Wandertages, gerade im Spätsommer oder Herbst, wenn die guten Landgasthäuser ihre Wildgerichte kredenzen. Auch Wanderexperte Manuel Andrack hat die belgischen Ardennen als Wander- und Schlemmerregion erkundet und war begeistert – von der Landschaft und vom Bier.
Der größte Teil der Ardennen befindet sich in der Wallonie, der französischsprachigen Region im Süden Belgiens. Die Provinz Luxemburg im Südosten bildet das Herzstück der Ardennen. Nördlich ziehen sie bis in die Provinz Lüttich, wo auch das Hohe Venn zu finden ist, und westlich bis zur Provinz Namur. Weitere Wanderregionen befinden sich in den Provinzen Wallonisch Brabant, direkt unterhalb von Brüssel, sowie im Hennegau, ganz im Westen Belgiens.
Das sehr vielfältige Angebot der belgischen Ardennen hat auch Wanderexperte Manuel Andrack kürzlich zu schätzen gelernt, als er zum ersten Mal in den Ardennen wanderte. Hier sind drei Touren, die ihm besonders gefallen haben.
Durchs Tal der Feen
Zu Manuel Andracks Lieblingstouren in den Ardennen zählt die abwechslungsreiche Tour durchs Tal der Feen, die um die Brauerei von Achouffe herumführt. Obwohl die Strecke 11,5 km lang ist, hat Andrack der Wanderweg so sehr gefallen, dass er ihn „direkt noch einmal gehen würde.“ Er bezeichnete ihn als einen der „drei besten Talwege“, die er je gewandert ist.
Rund um Corbion
Die Wanderung rund um Corbion nahe der französischen Grenze führt entlang des Ufers der Semois. Einen Aufstieg gibt es dann zu den Ruinen des Château de Montragut entlang des Felsenkammes von Frahan, das – wie auch Poupehan – auf dem Weg liegt. Durchaus sehenswert sind diese uralten charmanten Semoisdörfer.
Die wilde Ourthe
Der Wanderweg schlängelt sich meist auf schmalen und steinigen Pfaden entlang von Biberbauten und den Windungen der Ourthe.
Beim Hérou-Felsen eröffnet sich eine wundervolle Aussicht über die Flussschleifen. Abschließend kann man in Nadrin die Reste einer römischen Villa anschauen.
Weitere Touren-Tipps in den Belgischen Ardennen
Um die Baraque Michel (Hohes Venn)
Der Forellenweg (Provinz Lüttich)
Fondry des Chiens (Provinz Namur)
Im Wald von Blaimont (Provinz Hennegau)
Über Berg und Tal (Provinz Wallonisch Brabant)
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Kurzaufenthalte in den Ardennen
Die belgischen Ardennen eignen sich perfekt für Kurzaufenthalte, um einfach mal dem Alltag zu entfliehen und abzuschalten. Es ist nicht nur das weltbekannte süffige Bier, die krossen Fritten, Waffeln und Pralinen in mitunter exotischen Variationen, die die Belgier in Perfektion herstellen. Es gibt in der Wallonie auch über 300 Käsesorten, Fischzüchter, Schnapsbrenner, Patissiers…
Im Herbst, wenn die Wildsaison eingeläutet ist, ist das saisonale Highlight aber in den zahlreichen Restaurants und Landgasthäusern zu finden. Dann kommen überall frische regionale Wildspezialitäten auf die Speisekarten. In der Wallonie darf Wild aus der Region nur frisch auf den Teller gebracht werden, das heißt von Beginn bis zehn Tage nach Ende der Jagdsaison. Gerichte mit Wild werden gerne mit verschiedenen Pilzsorten kombiniert, die größtenteils zur gleichen Zeit in den Ardenner Wäldern zu finden sind.
TIPPS FÜR RESTAURANTS, UNTERKÜNFTE UND AUSFLUGSZIELE:
Landgasthäuser mit guter Küche:
Ferienhäuser und Feriendörfer:
Ausflugsziele und Angebote:
Provinz Lüttich: www.walincoming.be, www.liegetourisme.be
Ostbelgien: www.eastbelgium.com
Stavelot: tourisme.stavelot.be
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