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Skyvetouring – das Skitourengehen des Sommers!

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Rasante Abfahrt mit dem Mountainskyver. Foto: Hanna FinkelDer Sommer ist in vollem Gange und zum schneereichen Winter ist es noch lange hin. Doch wie können wir das Warten auf die nächste Skitour am besten überbrücken? Die Lösung: Skyvetouring! Die outdooractive.com-Redaktion hat sich auf den Weg gemacht und für euch zusammen mit den Experten von Ortovox und Skyver am Schliersee die neue Trendsportart getestet.

Skyvetouring ist sozusagen das Pendant zum winterlichen Skibergsteigen, denn es verbindet  ebenso genussvolle Aufstiege mit schwungvollen Abfahrten und vermeidet lange Abstiege mit schmerzenden Knien. Dabei werden die Tourenski durch einen sogenannten Mountainskyver ersetzt, einer Art Abfahrtsroller ohne Sattel und Pedale, dafür zusammenklappbar und mit starrer Trittvorrichtung. So kann man ihn in einem Spezialrucksack den Berg hinauf tragen. Entwickelt wurde das Gefährt von der Skyver GmbH aus Penzberg, der Ausrüstungsexperte Ortovox lieferte den notwendigen Spezialrucksack.

Vorbereitung und Aufstieg

Bevor es losgeht, wird erst mal alles gepackt. Der Mountainskyver wird in den Rucksack gepackt. Foto: Hanna FinkelMit etwas Übung ist der Mountainskyver schnell zusammen geklappt und kann in dem Rucksack verstaut werden. Und der ist so geräumig, dass noch Platz für Verpflegung und andere Ausrüstungsgegenstände bleibt. Jetzt wird aufgeschultert und losmarschiert! Es ist erstaunlich, wie bequem der Rucksack ist, obwohl sich in ihm der fast 8 kg schwere Abfahrtsroller befindet. Grund dafür ist das individuell einstellbare Tragesystem, das die Last gut verteilt.

Rasante Abfahrt

Am Zielpunkt angelangt, ist die Vorfreude auf die Abfahrt groß. Jetzt heißt es aber erst mal abladen, auspacken und den Mountainskyver zusammenbauen. Mit wenigen Handgriffen hat man ihn ausgeklappt, den Dämpfer eingehängt und fixiert, das Vorderrad befestigt sowie die Länge des Pedalarms eingestellt. Helm aufsetzen nicht vergessen und ab geht die Post!

Doch die ersten Meter auf dem wendigen Roller sind noch Der Aufstieg auf den Schliersberg. Foto: Lisa Kügeletwas gewöhnungsbedürftig. Am liebsten möchte man zum Schwungholen in die Pedale treten – jedoch eine hier sinnlose Angewohnheit, denn es geht ja sowieso bergab. Aber Übung macht den Meister! Bald hat man den Dreh schon besser raus und wagt sich auch mal flotter in die Kurve. Vor allem auf relativ flachen und gerade Abschnitten ist die Versuchung groß, sich mal kurz auf dem Sattel niederzulassen – ein gefährliches Vorhaben, denn eine Sitzgelegenheit gibt es wie gesagt nicht. Also geht es stehend weiter bergab in Richtung Tal!

Das Warten auf den Winter hat ein Ende

Dort angekommen lautet unser Fazit: Skyvetouring ist mit etwas Übung eine sehr spaßige Angelegenheit! Und obwohl man mit dem Rucksack auf dem Rücken doch ein bisschen was zu tragen hat, sind nach der rasanten Abfahrt die Mühen des Aufstiegs schnell vergessen und das Warten auf den Winter kommt einem doch nicht mehr ganz so lang vor.

Mehr über Skyvetouring erfahrt ihr hier.

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