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Welchen Kocher zum Trekking?

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Erika Spengler, Bloggerin, outdooractive.com-Redakteurin und leidenschaftliche Bergsportlerin sammelte bereits in  Ländern wie Neuseeland, Tasmanien und Skandinavien Trekking-Erfahrung. Momentan bereitet sie sich auf ihren sechswöchigen Track auf dem Via Alpina vor – einem alpinen Pfad, der sich auf 5.000 Kilometern von Monaco über den gesamten Alpenkamm bis nach Triest erstreckt. Anfang Juli wird sie am Fuße des Mont Blanc beginnen und ihre Erlebnisse in regelmäßigen Berichten auf ihrem Blog www.ulligunde.com beschreiben. Bis dahin erklärt sie auf outdooractive.com noch die wichtigsten Tipps und Tricks rund um das Thema Trekking. Wir wünschen ihr schon jetzt viel Erfolg und gutes Gelingen!

Wer sich nicht über mehrere Tage nur von Brot und Wurst ernähren möchte, ist auf einen Kocher angewiesen. Hier bieten sich zahlreiche Möglichkeiten an. Für den gewichtsbewussten Trekker, der nicht nur Wasser erhitzen, sondern “richtig” kochen möchte, bleiben drei Möglichkeiten:

Gaskocher. Tasman Peninsula, Tasmanien (c) www.ulligunde.com

Gaskocher. Tasman Peninsula, Tasmanien (c) www.ulligunde.com

Gas

Eine unkomplizierte Möglichkeit ist die Gaskartusche. Ihr Betrieb ist extrem einfach, der Kocher benötigt keinerlei Wartung, ist effizient und ist sehr günstig (ab 20 €). Auch die Kartuschen sind nicht besonders teuer (3 bis ca. 10 €). Gewichtstechnisch ist Gas die leichteste Variante. Nachteile: Man kann auch mit viel Erfahrung nicht zuverlässig einschätzen, wie viel Gas sich noch in der Kartusche befindet. Im Zweifel nimmt man noch eine zweite mit und trägt womöglich unnötiges Gewicht. Außerdem sind besonders die großen Kartuschen recht voluminös. Auch der Nachschub ist nicht in allen Ländern gesichert. Während es solche Kartuschen in Deutschland sogar teilweise an Tankstellen gibt, wird es in Ländern wie Schweden, Portugal oder Teneriffa schwer. Im Flugzeug kann man sie nicht transportieren. Außerdem funktioniert Gas an kalten Tagen und großen Höhen weniger gut bis gar nicht mehr.

Trangia. Kungsleden, Schweden

Trangia. Kungsleden, Schweden

Spiritus

Wer es gerne robust mag und es generell auch nicht so eilig hat, dem sei ein Trangia empfohlen. Man füllt etwas Spiritus in ein kleines Töpfchen, zündet es an und fängt sofort an zu kochen. Stark ist der Trangia vor allem bei widrigem Wetter und starkem Wind, denn er hat einen effizienten Windschutz und brennt auch noch bei starkem Regen zuverlässig. Nachteile: Auch hier ist die Versorgung ein großes Thema. Spiritus erhält man in unseren Regionen recht einfach, an Tankstellen sogar fast immer. in Skandinavien ebenfalls. Unmöglich hingegen ist es zum Beispiel auf Teneriffa, wo die Leute das Wort nicht einmal kennen.

Der Alleskönner

Multifuel, Stuiben, Allgäu (c) www.ulligunde.com

Für Leute, die viel in verschiedenen Ländern unterwegs sind, ist ein Multifuel sicher die beste Option. Er brennt mit quasi allem, was ihm in den Filter kommt, am liebsten mit gereinigtem Benzin. Zur Not geht auch Motorenöl oder hochprozentiger Alkohol. Er ist allerdings von der Wartung auch am intensivsten (hängt auch vom benützten Brennstoff ab), kostet einiges und ist recht laut im Betrieb. Wer aber unabhängig von Ladenöffnungszeiten und Temperaturen sein möchte, für den ist der Multifuel die beste Variante.

Aber was soll in den Kochtopf? Diese Frage wurde bereits im vergangenen Artikel beantwortet. Guten Appetit!

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Kommentare

  1. Eine kleine Kolummne zum Trekking auf outdooractive.com « ulligunde
    11.06.2012 08:52

    [...]  Der richtige Kocher für’s Trekking [...]

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