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Eine Crux für sich: Die Packliste

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Erika Spengler, Bloggerin, outdooractive.com-Redakteurin und leidenschaftliche Bergsportlerin sammelte bereits in  Ländern wie Neuseeland, Tasmanien und Skandinavien Trekking-Erfahrung. Momentan bereitet sie sich auf ihren sechswöchigen Track auf dem Via Alpina vor – einem alpinen Pfad, der sich auf 5.000 Kilometern von Monaco über den gesamten Alpenkamm bis nach Triest erstreckt. Anfang Juli wird sie am Fuße des Mont Blanc beginnen und ihre Erlebnisse in regelmäßigen Berichten auf ihrem Blog www.ulligunde.com beschreiben. Bis dahin erklärt sie auf outdooractive.com noch die wichtigsten Tipps und Tricks rund um das Thema Trekking. Wir wünschen ihr schon jetzt viel Erfolg und gutes Gelingen!

Packliste für sechs Wochen Tourguide in Schweden

Packliste für sechs Wochen Tourguide in Schweden

Es ist chronisch, egal ob bei Trekkingtouren oder dem Strandurlaub auf den Malediven: Man nimmt grundsätzlich zu viel mit, weil man ja für alle Eventualitäten vorbereitet sein möchte. Mit dieser Herangehensweise macht man sich aber gerade beim Trekking nur das Leben schwer, denn das Gewicht des Rucksacks ist einer der wichtigsten Faktoren für eine schöne Tour. Beim Aufsetzen eines 25 kg schweren Rucksacks mag man die ersten Minuten noch davon überzeugt sein, dass das kein Problem sei – spätestens jedoch nach 500 Höhenmetern oder einigen Kilometern wird man das Gewicht verfluchen und die Lust am Laufen verlieren. Das richtige Packen ist also essenziell, nicht umsonst hat sich um das Thema inzwischen eine eigenständige Szene entwickelt: Das Ultralight-Trekking (UL) hat das Ziel, einen maximal 5 bis 8 kg schweren Rucksack zu erreichen. Wohlgemerkt mit Zelt, Schlafsack und Essen! Die Logik dahinter ist klar: Leichteres Gepäck bedeutet schnelleres Tempo und damit eine kürzere Gehzeit (und weniger Essen), die man für den Weg benötigt.

Man muss so etwas als Anfänger nicht bis zur Spitze treiben, dennoch ist ein leichter Rucksack wichtig. Also: Was muss in den Rucksack? Und was kann zu Hause bleiben?

Für eine mehrtägige Hütten-Trekkingtour benötigt man tatsächlich nur sehr wenig:

Kleidung

  • 2 T-Shirts (eines zum Laufen, eines für die Hütte. Diese Reihenfolge natürlich einhalten, also nicht am nächsten Tag das Hüttenhemd zum Laufen anziehen, sonst wird’s abends eklig. Man kann das Laufhemd auch abends noch kurz waschen – selbst wenn es nicht ganz trocken wird, kann man es morgens trotzdem anziehen, denn nach spätestens einer Stunde ist es eh wieder so nass wie am Tag zuvor)
  • 1 Longsleeve/Midlayer
  • 2 Hosen: eine lange, eine kurze (oder eine Zipperhose)
  • 2 Paar Socken (auch hier: ein Paar Laufsocken, eines für abends in der Hütte)
  • Mütze und dünne Handschuhe (gehört standardmäßig in jeden Rucksack!)
  • Regenjacke und -hose
  • ggf. (Trekking)Sandalen

Hardware

  • Trinkflasche
  • kleines Taschenmesser und Feuerzeug
  • Sonnenbrille und Sonnencreme
  • DAV-Ausweis (wichtig für Hüttenübernachtungen und ggf. Bergrettung per Helikopter)
  • Wanderkarten (mindestens im Maßstab 1:50.000, noch besser 1:25.000)
  • Erste Hilfe-Set
  • Handy (vorher Notfallnummern notieren und ggf. einspeichern)
  • Stirnlampe
  • Hygieneartikel (kleines Handtuch, z.B. aus Mikrofaser, Zahnputzzeug, Seife)

Verpflegung

  • Die Hauptverpflegung findet morgens und abends in den Hütten statt – beim Hüttentrekking braucht man, wenn überhaupt, nur einen kleinen Lunch, am besten aus gut haltbaren Produkten wie Salami, Hartkäse, Pumpernickel, Schokolade oder Müsliriegel.
  • Ich persönlich habe immer eine Tasse dabei, die ich griffbereit am Rucksack baumeln habe. Wenn ich an einer Quelle oder einem Brunnen vorbeikomme, fülle ich die Tasse mit frischem Quellwasser und löse je nach Verfassung noch eine Magnesium-Brausetablette auf, um Krämpfen vorzubeugen.

Trekking in SchwedenDas Ziel sollte ein möglichst leichter Rucksack sein. 1/4 des eigenen Körpergewichts ist ein Richtwert, was der Körper ohne größere Probleme auch auf längeren Strecken tragen kann. Je größer der Rucksack, desto mehr nimmt man übrigens mit – für eine Hüttentrekkingtour von mehr als 3 Tagen reicht ein Volumen zwischen 25 und 30 Litern! Achtet beim Packen darauf, dass ihr außen nichts  ranschnallen müsst, das erschwert das Gehen insbesondere in dichten Wäldern und bietet Wind und Regen eine größere Angriffsfläche.

So weit die Tipps und Tricks rund um das richtige Packen. Im nächsten Artikel geht es um die Auswahl des richtigen Weges, denn es muss nicht immer nur der Jakobsweg sein!

Für längere Mehrtagestouren braucht man dann natürlich mehr. Wie meine Packliste für den Via Alpina aussieht, könnt ihr auf meinem Blog lesen. Viel Spaß!

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Kommentare

  1. Anonymous
    20.05.2012 16:30

    [...] Trekkingkleidung am besten kombiniert und welche Arten von Trekkingjacken es gibt. Und hier gehts zum nächsten Artikel dieser Reihe. Viel Spaß! [...]

  2. Anonymous
    24.05.2012 09:28

    [...] des Tages ist also ein ausschlaggebender Faktor für schöne Touren. Ebenso wichtig ist aber auch ein gut gepackter, leichter Rucksack, worüber ich im letzten Artikel geschrieben habe. Im nächsten geht es dann um den speziellen [...]

  3. Anonymous
    15.10.2012 09:01

    [...] hier bereits begegnet sein. Sie arbeitet seit Februar in unserer Redaktion und hat zum Beispiel die Kolumne über’s Trekking und den Artikel über ihre erste Hochtour in unserem Magazin veröffentlicht. Ab sofort wird sie [...]

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