Großartige Ski-Vorsaison am Morteratsch Gletscher
Oktober 2010 – Wenn im Engadin die gelben Blätter von den Bäumen fallen, setzt auf den hochgelegenen Gletschern meistens der Schneefall ein. Nun ist es an der Zeit, die Mountainbikes im Keller zu verstauen und die Skitourenausrüstung für die ersten Touren der Saison auf Vordermann zu bringen. Der Morteratsch Gletscher oberhalb von Pontresina beherbergt den einzigen 4000 Meter-Gipfel der östlichen Alpen, den Piz Bernina, und die Crew von Black Diamond möchte die erste Gruppe sein, die auf dem jungfräulichen Neuschnee unterhalb dieses majestätischen Gipfels ihre Spuren hinterlässt.
Die Spalten sind noch nicht zugedeckt, was das Spuren zu einer trickreichen Sache macht. Wir lassen uns Zeit, finden einen sicheren Weg hinauf in die hohen Berge und geniessen die frische Luft und den neuen Schnee! In den frühen Morgenstunden dieses kalten Tages spuren wir uns unseren Weg bis auf 3000 Meter hinauf und staunen über die spektakulären Ausblicke auf den Piz Palü, Bellavista und Piz Bernina.
Skifahren an den höchsten Bergen der Ostalpen
Steinböcke erwarten uns an den aufragenden Felswänden und ein paar Steinadler ziehen ihre Kreise über unseren Köpfen, während wir unseren Aufstieg fortsetzen. Es ist gibt weit und breit keine andere Menschenseele, nur uns vier begeisterte Skifahrer. Als die Sonne über den messerschaften Bianco-Grat steigt, fängt das blaue Eis der Séracs an zu leuchten und die langen Schatten der Felsen kriechen langsam über die endlosen, mit frischem Pulverschnee bedeckten Hänge.
Das richtige Equipment hilft
Dank der neuen Skitouring-Kollektion von Black Diamond sind wir neben diesen perfekten Bedingungen mit dem besten Material gesegnet. Schuhe und Ski sind so leicht, dass wir den langen Aufstieg müheloser denn je bewältigen. Dank ihrer perfekt abgestimmten Eigenschaften, wie z. B. der Steifigkeit, sind die Abfahrten ein reiner Genuss. Die Mohair-Felle verleihen uns bei jedem Schritt unvergleichlichen Halt, ganz gleich, welche Schneebedingungen wir vorfinden. Das moderne Design unserer Ski mit den Rocker-Spitzen und toller Torsionssteifigkeit ermöglicht uns ein müheloses Gleiten durch tiefen Pulverschnee und auf vereisten Passagen. Die preisgekrönte Schuh-Kollektion bietet einen unerreichten Bewegungsspielraum von bis zu 40° – perfekt für den Aufstieg. Ein Flex von 110 bzw. 120 ermöglichen rasante Abfahrten.
Als wir an unserer hochalpinen Raststelle ankommen, geniessen wir etwas Bündnerfleisch und Bündner Bergkäse, gekrönt von einem Ausblick auf die Rhätischen Alpen. Natürlich haben wir nicht vergessen, warum wir eigentlich hierher gekommen sind. Rasch ziehen wir die Felle ab, lassen unsere Fersen einrasten und ziehen unsere ersten Schwünge der Saison!
Die erste Abfahrt der Saison
Der lange Aufstieg hat sich gelohnt. Der Schnee ist tiefer und trockener, als wir erwartet hatten. Einer nach dem anderen fahren wir zu den riesigen Hängen unterhalb des Bellavista hinab. Die erste Abfahrt der Saison in diesem tiefen und unberührten Schnee könnte fast die beste werden. Es folgt ein kurzer Aufstieg zum Fortezza-Grad. Hier finden wir ein weiteres Pulverparadies, die Gemsli Freiheit, und unsere Euphorie kennt keine Grenzen.
Schwung für Schwung bewegen wir uns von diesem Gebiet weg, queren oberhalb der riesigen Felswände von Isla Persa und kommen schliesslich wieder im Hauptbereich des Morteratsch Gletschers an. Selbst hier unten in den niedrigeren Lagen bietet der kalte Schnee perfekte Backcountry-Bedingungen, auch wenn die Schneedecke relativ dünn ist und wir auf Steine und Eis unter der Oberfläche achten müssen.
Am Fusse des Gletschers finden wir eine riesige Eishöhle und wagen uns hinein, um dieses Wunder der Natur zu begutachten. Wir trinken das schmelzende Gletscherwasser und erinnern uns an unseren grossartigen Tourentag in diesen Bergen, Wochen bevor die Skilifte ihren Betrieb aufnehmen. Wir fahren weiter bis zur Morteratsch-Zughaltestelle. Dort nehmen wir den RhB zurück nach Pontresia, wo noch immer gelbes Laub von den Bäumen fällt.
Rein technisch gesehen hat der Winter noch nicht begonnen – unsere Ski, Schuhe und Gesichter erzählen aber eine andere Geschichte.
In unserem Channel findet Ihr das Video zur Story.
Weitere Informationen bekommt Ihr auch hier:
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08.11.2010 13:21
Die Rocchetta della Val Persa – Brenta…
Ich habe ihre Webseite über google gefunden. ich finde ihren blogeintrag interessant….