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Ungarn: authentisch – aktiv – überraschend

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Mit dem Rad am Balaton entlang. Foto: Ungarisches TourismusamtUngarn ist für Anhänger des Aktivtourismus noch ein relativ unbekanntes Land, doch es steckt voller Überraschungen und bietet zahlreiche Möglichkeiten für einen aktiven Urlaub. Da wäre beispielsweise der größte See Mitteleuropas, der Balaton, auch „ungarisches Meer“ genannt. Hier bieten sich herrliche Wanderungen oder Nordic Walking-Touren an oder man erkundet den See am Ufer entlang auf dem Rücken eines Pferdes. Auf ca. 200 km kann man den Balaton in fünf Tagen auch wunderbar mit dem Fahrrad umrunden. Dabei gibt es vielseitige Aktivitäten zu entdecken: sportlich, kulinarisch, touristisch…

Sportlich: In zahlreichen Sport- und Abenteuerparks wie dem Zamárdi Kalandpark oder dem FULL Xtreme Sport Park in Siófok erlebt man beim Paintball spielen oder Quad, Buggy oder Bigfoot fahren echte Abenteuer. Oder Ihr begebt Euch auf eine rasante Fahrt die Bobbahn in Balatonfüzfö hinunter. Schwimmen kann man fast überall, während Jet- oder Wasserski, Wind- und Kitesurfen, Beachvolleyball, Strandfußball oder ein Tennismatch eine hervorragende Abwechslung bieten. Oder man surft einfach nur im Internet, denn immer mehr Strände bieten Wi-Fi.

Surfen auf dem Balaton - eine stürmische Angelegenheit. Foto: Ungarisches TourismusamtKulinarisch: Lángos, Palatschinken, Hekk und viele weitere ungarische Speisen kann man genießen, wenn es nach den vielen sportlichen Aktivitäten wieder Energie zu tanken gilt. Zahlreiche Kochfestivals laden zum Schlemmen ein, beispielsweise das einzigartige „Tatar Brotfestival“ in Balatonkenese. Beim „Tatarbrot“ handelt es sich um eine äußert seltene, geschützte Meerkohl-Art, die Caesar dort einem Soldaten gegeben haben soll. Zahlreiche Weingüter, die auch mit dem Mountainbike erreichbar sind, bieten herrliche regionale Weine und Gerichte.

Touristisch: Auf einer Wander- oder Radtour gibt es unzählige, außergewöhnliche Dinge zu entdecken: ein „steinernes Meer“, uralte Höhlenwohnungen, natürliche Orgelpfeifen aus Stein, alte Geysire und riesige Moorgebiete. Darüber hinaus kann man unterirdische Höhlenseen mit dem Boot erkunden, 250 Vogelarten und friedliche Wasserbüffel beobachten, bei Nacht mit Fackeln auf alte Burgen steigen oder bei der einzigen buddhistischen Stupa Europas meditieren.

Die Pálvölgyi-Höhle in Budapest. Foto: Ungarisches TourismusamtAuch Budapest bietet zahlreiche Möglichkeiten, sich aktiv zu betätigen. Die Hügel in Buda laden zu herrlichen Wanderungen, Nordic Walking oder Waldläufen ein. Oder man fährt mit dem Mountainbike auf den knapp 500 m hohen Berg Hármashatárhegy und fliegt dann mit dem Gleitschirm hinunter nach Óbuda. Anschließend könnte es direkt mit dem Rad auf den wunderschönen Radwegen entlang der Donau weitergehen bis zum Badesee Omszki-tó, wo man auf dem Wakeboard flott übers Wasser gleiten kann. Oder es geht mit dem Kanu, das an verschiedenen Stellen ausgeliehen werden kann, eher gemütlich die Donau flussabwärts. Auf der Margareteninsel kann man sich auf der Jogginglaufbahn so richtig auspowern, bevor man sich im Spielbrunnen nebst Neptun eine erfrischende Abkühlung gönnt oder im EM-Schwimmbad noch ein paar Runden dreht. Mitten in der ungarischen Großstadt befinden sich darüber hinaus sogar Höhlen und ein unterirdisches Labyrinth, für die es sich lohnt „abzutauchen“.

Zusammengefasst bedeutet das: Ungarn bietet überraschende und zudem authentische Erlebnisse und Sehenswürdigkeiten, die man während eines Aktivurlaubs entdecken kann!

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