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Traumtour Mont Blanc – das Dach der Alpen

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Kurz vor dem höchsten Punkt - ganze 3800 m tiefer erstreckt sich das Tal von Chamonix. (Foto: Silke Hertel)

Kurz vor dem höchsten Punkt - ganze 3800 m tiefer erstreckt sich das Tal von Chamonix. (Foto: Silke Hertel)

Für die meisten Bergsteiger stellt der Mont Blanc sicherlich einen Traumberg dar. Einmal den „Monarchen” zu besteigen und den Blick vom Dach der Alpen zu genießen  – welcher Alpinist wünscht sich das nicht? Und was gibt es schöneres als eine Besteigung mit Ski und einer anschließenden Abfahrt durch faszinierende Gletscherlandschaften?

Doch selten sind die Verhältnisse wirklich perfekt. Oft peitschen Höhenstürme über den Bossesgrat und fegen ihn blank, schnelle Wetterstürze drohen, Spaltenbrücken werden instabil oder Eisschlag bedroht den Aufstiegsweg. Neben den 2500 Höhenmetern, die im Aufstieg zu bewältigen sind, fordert auch die große Höhe von 4810 m ihren Tribut.

Der perfekte Tag

Umso glücklicher kann sich schätzen, wer am Mont Blanc den perfekten Tag erwischt, so wie outdooractive.com-Tourenredakteurin Silke Hertel. Nach fünf Wochen Wartezeit auf die richtigen Verhältnisse war es am Pfingstwochenende endlich soweit. Doch auch viele andere Bergsteiger hatten die gleiche Idee – 40 Personen auf der Warteliste der Grands Mulets Hütte am Mont Blanc-Normalaufstieg machten einen „Plan B“ notwendig. Also ging es am ersten Tag nicht nur bis zur Hütte, sondern mehr als 2000 Höhenmeter hinauf bis zum Vallot-Biwak auf 4362 m. Die Aufstiegsmühen des ersten Tages wurden am zweiten Tag mit einem unvergesslichen Sonnenaufgang am Bossesgrat und dem perfekten Gipfelglück vor dem großen Ansturm belohnt.

Hier einige Bilder, die zum Träumen verleiten… vom perfekten Tag am „Weißen Berg“.

Und für alle, die diesen wunderschönen Berg selbst einmal in Angriff nehmen wollen, gibt es hier mehr Infos zur Tour:

Skitour über die Grands Mulets Hütte auf den Mont Blanc

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