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Vinschgau – das Tal mit ganz besonderem Flair

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Frühling in Laas im Vinschgau, dahinter die tief verschneite Ortelergruppe mit ihren fast 100 Gletschern. Foto: Südtirol Marketing© Frieder BlickleDer Vinschgau ist ein besonders niederschlagsarmes, sonnenverwöhntes Hochalpental in Südtirol. Geographisch gesehen erstreckt es sich zwischen Meran und dem Reschenpass. Auf der Passhöhe entspringt auch die Etsch, deren Lauf das Bild dieses einmaligen Hochtales entscheidend mitprägt. Mächtige Gletscher und imposante Bergketten wie die Ortler-Gruppe inmitten des Stilfserjoch Nationalparks und weite Almwiesen auf den sonnigen Seitenhängen des Etschtales sowie die zahlreichen Obst- und Weingärten im Talbecken beeindrucken hier.

Doch nicht nur die Landschaft ist vielfältig, es befinden sich auch viele kulturelle Stätten im ganzen Tal. Die Wahl fällt hier schwer, ob man die Besichtigung der Churburg oder des Schlosses Juval dem Kloster Marienberg oder etwa der mittelalterlichen Stadt Glurns vorziehen soll. Und: Vielfältig sind hier auch die Möglichkeiten, die Freizeit zu genießen.

Frühling – Dolce-far-niente zur Zeit der Apfelblüte

Radfahrt durch die Apfelblüte zwischen Lana bei Meran und Eppan im Südtirols Süden. Foto: Südtirol Marketing © Frieder BlickleDer Frühling im Vinschgau ist etwas Besonderes: Einerseits freuen sich Wintersportler noch über perfekte Bedingungen in den Skigebieten in der Region und andererseits hat die Saison für Wanderer und Radfahrer im Tal bereits begonnen. Dort blühen die Apfelbäume, die die Landschaft im schönsten Blütenweiß erstrahlen lassen. Besonders beeindruckend ist das Schauspiel, wenn in klaren Frühlingsnächten zum Schutz der Blüten die Forstberegnung gestartet wird und sich die Blüten der Äpfel über Nacht in faszinierende Eisblüten verwandeln – Ein Phänomen, für das man gerne frühmorgens aufsteht, um Fotos zu schießen.

Sommer – Wandern bei mildem Klima

Der Vinschgau zeichnet sich durch seine geringen Niederschläge aus, für das die Ortler-Cevedale Gruppe im Süden und die Ötztaler Alpen im Norden verantwortlich sind. Ob man die Gipfel über 3000 m erwandert oder im Talgrund auf den Waalwegen entlang spaziert, überall wird man vom milden und sonnenreichen Klima begleitet.

Herbst – frische Äpfel, gebratene Kastanien, Wein

Der König Ortler (im Hintergund)wacht über den im See versunkenen Kirchturm am Reschen im Vinschgau. Foto: Südtirol Marketing © Udo BernhartIm Herbst wird im Vinschgau geerntet, vor allem Äpfel und Weintrauben. Zu dieser Zeit unternimmt man Wanderungen und Radtouren durch eine farbenprächtige Natur. Abends stärkt man sich mit einem gemütlichen “Törggelen” in den Buschenschänken. Man probiert den neuen Wein und isst dazu Kraut, Knödel, Hauswürste, Speck und Käse. Zum Nachtisch gibt es Krapfen und die „Keschtn“, gebratene Kastanien mit Butter.

Winter – Wintersport und Weihnachtsmärkte

Kristallklare Luft und der glitzernde Schnee verwandeln den Vinschgau in den Wintermonaten in ein wahres Paradies für Wintersportler und Naturliebhaber. Skifahren, Tourengehen, Rodeln, Schneeschuhwandern, Schlittschuhlaufen und Langlaufen sind zur kalten Jahreszeit im Vinschgau möglich. Aufwärmen kann man sich im Anschluss mit einem Glas Glühwein auf dem höchstgelegenen Weihnachtsmarkt der Alpen im Martelltal.

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Kommentare

  1. Felix
    19.03.2013 11:55

    Hallo, Frühling im Vinschgau samt Apfelblüte und einer Wanderung auf einem der Waalwegen. Zu dieser Jahreszeit gibt’s kaum bessere Regionen, wenn man sich gerne in der Natur bewegt und die Nase voll vom Schnee hat. Vor genau einem Jahr war ich zu dieser Zeit dort – man kann dort wunderbar der Kälte entfliehen. Die Südhänge sind oft schon sehr frei vom Schnee und damit lässt sich die alpine Saison prima einläuten. LG, Felix

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