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Reinhold Messner und der Nanga Parbat

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Nanga Parbat. Foto: www.nangaparbat.senator.deZwei Brüder und ein Berg. Die Brüder Reinhold und Günther Messner setzen sich als Kinder das Ziel, irgendwann den Nanga Parbat, einem über 8000 Meter hohen Berg im Himalaya, zu besteigen. Im Jahre 1970 ist es für die damals 23 und 25 Jahre alten Brüder dann soweit. Doch nur einer der Brüder kehrt lebend zurück.

Regisseur Joseph Vilsmaier hat nun zusammen mit dem Bergsteiger Reinhold Messner dessen Geschichte verfilmt. „Nanga Parbat“ wird sicherlich eine gigantische Produktion werden, wie man es von Vilsmaier gewohnt ist. Für Messner ist dies hoffentlich eine Möglichkeit, seine Glaubwürdigkeit zurückzubekommen. Kritiker und Bergkameraden von damals hatten Messner vorgeworfen, am Tod seines Bruders Günther mit Schuld zu sein. Er habe den höhenkranken, zwei Jahre jüngeren Günther bei der Expedition 1970 am Nanga Parbat möglicherweise im Stich gelassen, um durch den Abstieg über die Diamirwand zu Ruhm zu kommen.

Auf dem Nanga Parbat. Foto: www.nangaparbat.senator.deDas war der Vorwurf. Aus ihm wurde der Streit in der Geschichte des Alpinismus. Messner selbst hatte ihn im Herbst 2001 losgetreten und sich dann darin verfangen. Im August 2005 wurden Skelettteile auf der Diamirseite des pakistanischen Berges gefunden und Günther Messner durch eine DNA-Analyse zugeordnet. Aber die Zweifel der Kritiker waren damit nicht ausgeräumt.

In „Nanga Parbat“ wird nicht irgendeine Geschichte erzählt. Neben Vilsmaier sitzen Florian Stetter, der Reinhold spielen  sowie Volker Bruch, der im Film der Bruder Günther sein wird. Messner erklärt den beiden, wie es tatsächlich am Berg war.

Reinhold Messner ist mittlerweile 64 Jahre alt. Ob der Film ein Rechtfertigungsfinale oder nur eine Abstraktion seiner Erinnerungen ist, können wir ab 14.01.10 im Kino sehen. Den Trailer zum Film findet ihr  hier.

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