Freeride X – der Trend geht bergab!
Auf endlosen Singletrails über die Alpen? Der Traum vieler Mountainbiker, die die Freude am Sport hauptsächlich in der Abfahrt sehen. Die Räder dafür haben eine spezielle Geometrie: Man sitzt tiefer, die Reifen sind breiter und die Federwege von Gabel und Dämpfer gehen bei 160 mm los.
Die Auffahrt wird dadurch erheblich erschwert, der Downhill jedoch zum maximalen Fahrspaß. Verbunden mit dem großartigen Panorama in den Alpen machen die technisch mehr oder weniger anspruchsvollen Trails den Reiz dieser Art von Alpenüberquerung, dem so genannten Freeride-X, aus.
Sportart Freeride
Der Begriff Freeride beschreibt eine immer populärer werdende Disziplin im Mountainbikesport. Freerider unternehmen Touren, bei denen sie mit Lift oder Shuttle einige Höhenmeter bergauf befördert werden, ehe sie aus eigener Kraft noch ein kurzes Stück weiter (hinauf) zum Einstieg eines bergab führenden Pfades überwinden. Gesucht werden technische, flowige und herausfordernde Trails mit möglichst vielen Stunts in Form von Sprüngen, Drops und verblockten Wegpassagen. Wer vom Freeride nicht genug kriegen kann, begibt sich am besten auf den Freeride-X über die Alpen, denn da ist man mehrere Tage am Stück auf den ersehnten Singletrails unterwegs.
Markierung der Singletrails
Mittlerweile wurde im Mountainbikesport eine Singletrail-Skala (STS) eingeführt, die die Schwierigkeitsgrade der Trails darstellt. Die Skala unterteilt sich in die drei Schwierigkeitsklassen leicht, mittel und schwer. Diese orientieren sich dabei am Fahrkönnen eines durchschnittlichen Bikers mit einem technisch aktuellen Mountainbike. Eine etwas konkretere Klassifizierung unterteilt diese drei Stufen in sechs gut voneinander abgrenzbare Schwierigkeitsgrade, die so genannten S-Grade von S0 bis S5. Ab S3 gilt ein Pfad schon als schwer fahrbar. Diese Skala wird immer häufiger bei Beschreibungen eingesetzt und ist sicherlich bei einem Freeride-X eine große Hilfe.
Mit oder ohne Guide?
Im Alpenraum gibt es mittlerweile einige Freeride-Routen. Wenn man diese mit einer Gondel, der Bahn oder einem Shuttleservice verbindet, schafft man es auch einmal über den kompletten Alpenkamm. Mit Anbietern wie BIKE-EXPLORER oder „Die Rasenmäher“ kann man diese Touren geführt unternehmen, was den Vorteil hat, dass der Shuttleservice im Tal schon immer wartet, wenn man am Trail-Ende angelangt ist. Aber auch auf eigene Faust wird man die richtigen Freeridestrecken und die notwendigen mechanischen Aufstiegshilfen finden. Die Routingfunktion auf www.outdooractive.com hilft Euch bei der Suche nach genialen Trails über die Alpen.
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