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Sehenswürdigkeiten der “Südlichen Weinstrasse”

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Deutsches WeintorDeutsches Weintor bei Schweigen-Rechtenbach

Es ist die Eingangspforte zur Deutschen Weinstraße und zugleich Wahrzeichen der Doppelgemeinde Schweigen-Rechtenbach. Es wurde 1936 von Joseph Peter errichtet. Die Deutsche Weinstraße verläuft von hier aus rund 80 km weiter in Richtung Norden und endet in Bockenheim, wo das Haus der Deutschen Weinstraße steht. Zum Weintor gehören eine Gaststätte und ein Weinlehrpfad.

Geschichte

Das 18 m hohe Deutsche Weintor wurde 1936 erbaut. Im Sinne der Nationalsozialisten wurde der Bau zu Propaganda-Zwecken instrumentalisiert. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die NS-Symbole, die am Bauwerk angebracht waren, entfernt. Heute wird es als Tor nach Frankreich verstanden und ist zu einem Symbol der Freundschaft mit dem Elsass geworden, was nicht zuletzt durch die deutsch-französische Touristinformation gezeigt wird, die sich im Weintor befindet.

Reichsburg Trifels

Die Reichsburg Trifels ist eine mittelalterliche Burganlage und liegt oberhalb von Annweiler auf einem dreifach gespaltenen Buntsandstein-Felsen. Daher kommt auch der Name, der „dreifacher Fels“ bedeutet. Der Trifels und seine beiden ruinösen Schwesterburgen Anebos und Scharfenberg (Münz) sind das Wahrzeichen von Annweiler, das sich unterhalb im Tal der Queich ausbreitet. Die drei Burgberge in einer Reihe südlich der Stadt gehören zu den typischen oben abgerundeten Felsenbergen des Wasgaus, wie der Südteil des Pfälzerwaldes genannt wird.

Der Trifels zählt zu den beliebtesten touristischen Ausflugszielen in der Pfalz. Diese Stellung verdankt er seiner Bedeutung im Mittelalter, besonders während der Stauferzeit im 12. und 13. Jahrhundert. Für anderthalb Jahrhunderte war die Burg damals als Reichsburg Mittelpunkt historischer Ereignisse. Das größte Interesse neben den Reichskleinodien weckt noch heute die Gefangenschaft des englischen Königs Richard Löwenherz, die allerdings hinsichtlich des Trifels nur für eine Zeitspanne von drei Wochen (vom 31. März bis zum 19. April 1193) mit Sicherheit belegt ist.

April bis September 9 bis 18 Uhr geöffnet, Oktober bis März von 9-17 Uhr geöffnet (Dezember komplett geschlossen). Letzter Einlass je 30 Minuten vor Schließung.

Ein Fußweg vom Parkplatz Schlossäcker führt in etwa 20 Min. zur Burg. Führungen sind nach Anmeldung vor Ort möglich oder über die Tourist-Information Annweiler buchbar (Tel.: 06346/2200). Hunde dürfen nicht mit in die Burg genommen werden und sind auch auf dem Gelände der Burg nicht erlaubt.

Madenburg

MadenburgSie ist eine der größten Burganlagen in der Pfalz und wurde bereits im 11. Jahrhundert als Reichsburg gegründet. Sie wurde auf einem in die Pfälzer Rheinebene vorspringenden bewaldeten Felsausläufer des Rothenbergs erbaut. Im Bauernkrieg und im Dreißigjährigen Krieg wurde sie zerstört und wieder aufgebaut, bis sie schließlich vor und während des Pfälzischen Erbfolgekrieges endgültig zerstört wurde. Nach umfangreichen Sanierungsmaßnahmen vermittelt die Madenburg heute wieder ein Bild ihrer früheren Pracht.

Burg Berwartstein

Die Burg Berwartstein ist eine der Felsenburgen, die zu den interessantesten Wehrbauten des Mittelalters zählen. Sie wurde erstmals 1152 urkundlich erwähnt. Neben täglichen Burgführungen innerhalb der Saison (März bis Oktober) werden auch historische Rittermahle angeboten. Sie ist an allen Tagen geöffnet.

Burg Lindelbrunn

Die Lindelbrunn ist eine mittelalterliche Burgruine und befindet sich etwa drei Kilometer von Vorderweidenthal entfernt. Im 12. Jahrhundert zum Schutz des Trifels erbaut, wurde sie im Bauernkrieg zerstört. Erhalten sind die Reste von Palasgebäuden, das Fundament des Felsenkellers und die Reste der Burgkapelle. Seit 1963 ist die Burg im Besitz des Landes Rheinland-Pfalz. In den Jahren 1979 bis 1981 ließ man umfangreiche Sanierungsmaßnahmen durchführen, bei denen die Reste der freistehenden Kapelle aufgedeckt und teilergänzt wurden.

Die Burgruine ist jederzeit zugänglich. Das Cramerhaus unterhalb des Burgberges ist von Dienstag bis Sonntag ab 10 Uhr geöffnet.

Wehrkirche in Dörrenbach

In Dörrenbach befindet sich eine Wehrkirche mit befestigtem Friedhof und einem Renaissance-Rathaus von 1592. Als Wehrkirche werden Kirchen bezeichnet, die über “symbolische” Vorrichtungen zur Abwehr von Feinden, wie z. B. Zinnen, Wehrerkern oder Schießscharten verfügen. Bei jüngeren archäologischen und baugeschichtlichen Untersuchungen stellte sich nämlich heraus, dass diese baulichen Elemente nicht wirklich der aktiven Verteidigung dienen konnten.

Storchendorf  Bornheim

Das Storchenzentrum in Bornheim führt in das Leben der Störche in der Region ein. Nicht weit davon entfernt befindet sich die Storchenscheune mit einer Weißstorch-Pflegestation.

Schloss Bergzabern

Bad BergzabernDas Schloss Bergzabern ist das Wahrzeichen der Stadt Bad Bergzabern und befindet sich in der dortigen Innenstadt. Einst war es die Residenz der Herzöge von Pfalz-Zweibrücken. Heute ist im Schloss die Verwaltung der Verbandsgemeinde Bad Bergzabern untergebracht.

Geschichte

Im 12. und 13. Jahrhundert erbauten wahrscheinlich die Grafen von Saarbrücken auf dem Grund des heutigen Schlosses eine Wasserburg. Diese wurde im Jahr 1333 erstmals als „Feste Zabern by Lantecken“ erwähnt. 1385 fiel sie an die Kurpfalz und ging 1410 aufgrund der Erbfolge in den Besitz von Pfalz-Zweibrücken über. Im Jahr 1525 zerstörten aufständische lothringische Bauern, die die Stadt eingenommen hatten, die Burganlage. Ludwig I. von Pfalz-Zweibrücken baute die Anlage wieder auf, nunmehr in Form eines Burgschlosses, also in einer Mischung von Wehranlage und unbefestigtem Schloss. Im Jahr 1532 wurde der Südflügel fertig gestellt, der noch heute aufgrund der zwei Rundtürme, die seinerzeit als Geschütztürme dienten, ins Auge fällt. Das Schloss war auch zu dieser Zeit noch durch einen Wassergraben geschützt.

Im Jahr 1676 wurde es nach einem Angriff französischer Truppen durch einen Brand weitgehend zerstört, aber nachfolgend (1720–1725) durch den schwedisch-zweibrückischen Baudirektor wieder aufgebaut. 1794 eroberten die Franzosen das Schloss, das 1803 als so genanntes Nationalgut versteigert wurde. Etwa zu dieser Zeit wurde auch der umgebende Wassergraben verfüllt. Das Schloss gelangte in den Besitz der Stadt Bergzabern, erlitt bei einem Brand 1909 erheblichen Schaden und wurde dann als Schule genutzt, bis es nach umfassender Renovierung 1984 Sitz der Verbandsgemeindeverwaltung Bad Bergzabern wurde.

Schloss Villa Ludwigshöhe in Edenkoben

Von König Ludwig I. von Bayern wurde 1845-1854 „in der schönsten Quadratmeile seines Königsreiches“ das Schloss Villa Ludwigshöhe als Sommerresidenz erbaut, ganz nach dem Vorbild italienischer Villen. Die äußerst repräsentative Ausstattung der 62 Zimmer schließt auch die Küche ein, die 1852 nach den modernsten Erkenntnissen eingerichtet wurde. Im Obergeschoss befindet sich eine Dauerausstellung aus dem Nachlass des Impressionisten Max Slevogt. Die Max-Slevogt-Galerie und die Wechselausstellungen können auch ohne Führung besichtigt werden.

Eine Besichtigung der historischen Räume ist nur mit Führung möglich. Diese finden zu jeder vollen Stunde statt. Anmeldung von Gruppen: An der Kasse der Villa oder beim Besucherdienst Tel./Fax: 0 180 / 52 21 36 0.

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