Die Tugend der Geduld – drei der schönsten Fisch- und Angelgebiete Europas
„Die Geduld ist die Schwester des Erfolgs.“ Dieser Spruch zählt bei keiner anderen Outdoor-Aktivität mehr als beim Angeln. Aber es lohnt sich! Wir präsentieren Euch an dieser Stelle drei der schönsten Orte zum Angeln und Fischen, an denen es keine Herausforderung ist, geduldig zu sein – zu beeindruckend sind die Naturschauspiele in Schottland, Tirol/Österreich und Norwegen. Viel Spaß!
Fischen in Tirol: Gebirge, Tal, See, Fluss oder Teich
Als Hobby-Angler oder ambitionierter Sport-Fischer sieht man sich oft vor das Problem gestellt, dass sich die meisten Fischgewässer in privater Hand befinden und daher nicht befischt werden dürfen. Hier kann nun das Tannheimer Tal punkten: Der Haldensee und weitere Gewässer im Tal sind offen für ungestörtes Fliegenfischen, Schleppen oder Ansitzen. Hecht, Forelle, Saibling, Renke und Karpfen tummeln sich in den Seen, in den Gebirgsbächen und den schön gelegenen Weihern. Im Vilsalpsee finden sich Bach- und Regenbogenforellen ebenso wie Seesaiblinge, Seeforellen und Barsche.
Voraussetzung für das Angeln bzw. Fischen im Tannheimer Tal ist eine Angelberechtigung. Damit stehen vom 1. April bis 31. Oktober sieben Gewässer für Gastangler offen, das wären Haldensee, Fließwasser Haldensee, Vilsalpsee, Vils-Ach-Bach, Fischwasser Zöblen, Greither Weiher, Fischwasser Weißenbach und die Nesselwängler Ache.
Der Tourismusverband Tannheimer Tal hat die Broschüre „Angeln und Fliegenfischen“ herausgegeben, die einen guten Überblick über die Einzelheiten zur Angelberechtigung, die geeigneten Plätze sowie Zeiten zum Angeln und Fischen bietet. Auf einer Karte sind nochmals alle Gewässer eingezeichnet.
Weitere Infos findet Ihr unter www.tannheimertal.com
Schottland – Fischen im Land des Loch Ness
Zweifelsohne verfügt Schottland über einige der besten Fischwasser-Reviere der Welt. Man muss nicht einmal weit fahren, im ganzen Land verteilt sind die Spots, die – je nach „Wunsch-Fang“ – zwölf Monate im Jahr befischt werden können. Angeln kann man in Schottland im Meer, in den Flüssen und in den Lochs (Seen).
Die größeren Herrenhäuser, bei denen man sich einmieten kann, haben ebenfalls oft Weiher, Flüsse oder Lochs als Teil ihres Estates. Die besten Flüsse zum Wildlachsfischen sind z.B. Findhorn, Spey und Don. Allerdings ist der Wildlachsbestand in schottischen Flüssen in letzter Zeit so stark zurückgegangen, dass es zum Saisonhöhepunkt zwischen Juli und September schon sehr teuer werden kann, wenn man in einem Revier (Beat) angeln möchte.
Weitere Infos gibt es unter www.fishpal.com und www.schottland.de
Eisfischen in Norwegen – ein Volkssport
Es hat etwas von Trapper-Romantik, dick eingepackt auf einem zugefrorenen See stundenlang auf einem Fell vor einem kleinen, ins Eis gebohrten Loch zu liegen und darauf zu warten, dass ein Barsch, eine Forelle oder ein Hecht anbeißt. Ein heißer Tee hält warm, der Blick schweift über die winterliche Landschaft. Viele Gastangler schwärmen von dieser ganz besonderen Atmosphäre beim Eisangeln in Norwegen.
Eisangeln ist überall in Norwegen verbreitet, man praktiziert es vor allem auf den 200.000 großen und kleinen Seen des Landes. Der See Møsvatn ist einer der bestgeeigneten norwegischen Seen zum Eisfischen. Ein Eisbohrer ist unbedingt nötig, um ein ca. 15 cm durchmessendes Loch in das Eis zu bohren. Spikes dienen der Sicherheit des Eisfischers und werden um den Hals getragen. Wenn das Eis bricht, werden die Nadeln in den Eisrand geschlagen, damit sie beim Ausstieg aus dem eiskalten Wasser helfen.
Literaturtipp: Johan Berge: Angeln in Norwegen, EUR 24, 80, ISBN 8-2901-0366-2
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25.05.2009 08:28
[...] will sich das Tannheimer Tal auch in weiteren Outdoor-Disziplinen präsentieren wie z.B. dem Fischen, Gleitschirmfliegen oder Klettern an Eis und an [...]