outdooractive Magazin

Adventure Races – eine Herausforderung für Körper und Geist

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne - Bewertungen: 6
Loading ... Loading ...

Hier kommt der Wurfsack zum Einsatz. Foto: faszinatourMit dem Raid Gauloises wurde im Jahr 1989 in Neuseeland zum ersten Mal ein Adventure Race ausgerichtet. Es gilt als längstes und härtestes Non-stop-Rennen der Welt und ist nach wie vor der Inbegriff des Abenteuersports. Daneben hat sich im Laufe der Zeit weltweit eine ganze Reihe von Abenteuerrennen etabliert. Im Rahmen eines Crosslaufs werden verschiedene Sportarten miteinander kombiniert. Dabei können die Disziplinen und Regeln von Rennen zu Rennen variieren. Doch eines ist bei allen gleich: Es gibt einen Start und ein Ziel.

Die wichtigsten Fakten rund um diese vielseitigen Sportveranstaltungen, die sich immer größerer Beliebtheit erfreuen, haben wir für Euch zusammen getragen.

Ein Kessel Buntes – Disziplinen und Regeln

Wichtigste Regel: Ein Adventure Race bestreitet man stets im Team. Ein Team wird von zwei bis fünf Mitgliedern gebildet, von denen mindestens eines eine Frau sein muss. Normalerweise darf man ab 16 Jahren mit Einverständnis der Eltern oder ab 18 Jahren an Abenteuerrennen teilnehmen. Zu den gängigen Disziplinen zählen neben Laufen Montainbiken, Kanufahren, verschiedene Seilakitivitäten (Abseilen, Bergsteigen, Klettern), Canyoning und Inline-Skating. Diese Liste kann durch unterschiedlichste Outdoor-Sportarten wie Bogenschießen, Rafting oder Reiten ergänzt werden. An sämtlichen Aufgaben, die entlang der Strecke bewältigt werden müssen, nehmen alle Teams geschlossen teil. Während des Rennens ist die Mithilfe von Dritten nicht gestattet, auch der Einsatz von GPS-Geräten ist oftmals verboten.

Ja, wo laufen sie denn? – Kategorien und Distanzen

Eine der Seilaktivitäten kann die Seilbrücke sein. Foto: faszinatourMeist kann man in unterschiedlichen Klassen („light“/„strong“) starten, für die man sich je nach persönlichem Leistungsstand anmeldet. Die Distanzen können je nach Routenwahl und Veranstaltung variieren, manche Abenteuerrennen dauern sogar mehrere Tage. Die Navigation, sprich der sichere Umgang mit Karte und Kompass, spielt eine entscheidende Rolle bei den Rennen. Vor dem Start werden vom Veranstalter Karten – meist im Maßstab 1:25000 – ausgeteilt. Bis auf die als gesperrt gekennzeichneten Bereiche, die nicht betreten werden dürfen, besteht die Aufgabe der Teams darin, sich anhand der Karte einen Weg zum Ziel zu suchen. Oftmals gibt es mehrere Möglichkeiten. Einzig die Kontrollpunkte müssen dabei in der richtigen Reihenfolge angesteuert werden.

Global, weltweit, planetarisch, international – Adventure Races gibt es überall

Den Anfang machte Neuseeland mit dem Raid Gauloises – heute werden fast überall auf der Welt Adventure Races unterschiedlichster Art angeboten. In Spanien gilt das Bimbache Extrem Castilla y Leon als wichtigstes Abenteuerrennen. Das älteste Rennen in Schweden ist das Tieto Adventure Race. Im Februar 2009 fand zum siebten Mal das Patagonia Expedition Race statt, der Corsica Raid zählt zu den traditionsreichsten Adventure Races in Europa. Seit sechs Jahren läutet das Outdoor-Unternehmen faszinatour regelmäßig mit seinem Fun Adventure Race die Sommersaison in Haiming/Tirol ein. Vom 8. bis 10. Mai 2009 treffen sich dort Sportbegeisterte, um gemeinsam zu laufen, zu radeln und zu paddeln. Und wie der Name schon sagt, steht dabei der Spaß im Vordergrund! Das ist eine gute Gelegenheit, sich an diese immer populärer werdenden Rennen auf Amateurebene heranzutasten. Wenn Ihr dabei sein wollt, dann macht noch bis zum 30. April bei unserem Gewinnspiel mit.

Verwandte Artikel

Kommentare

Ihr Kommentar

Alle Felder mit Sternchen (*) sind Pflichtfelder. Ihre E-Mail wird nicht veröffentlicht.

Feedback für diesen Artikel