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Traumziele zu Ostern: Hamburg

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Abendstimmung am Hamburger Hafen. Foto: Andrea DobinskyHamburg hat viele Gesichter und ist immer eine Reise wert. Doch jetzt an Ostern ist es in der Hansestadt besonders schön, wenn sich die Leute wieder ins Freie begeben und mit frischen Fischbrötchen am Hafen niederlassen oder in den Stadtparks die Grillsaison einläuten. Was Hamburg als Ausflugsziel sehr attraktiv macht, ist dabei vor allem seine Nähe zum Wasser. Der Stadtstaat und seine Umgebung sind von vielen verschiedenen Gewässern durchzogen: von den großen und kleinen Parkseen, von den Kanälen der Speicherstadt, der Binnen- und Außenalster und natürlich der Elbe, die in die nicht weit entfernte Nordsee mündet.

Sind die Wasserverläufe die Lebensadern der Stadt, so schlägt das Herz im Hamburger Hafen. Er ist nicht nur der größter Containerschiffhafen Deutschlands, sondern nach Rotterdam und Antwerpen auch der drittgrößte Hafen Europas. In Hamburg kann man zu jeder Tages- und Nachtzeit etwas erleben – sein ausschweifendes Nachtleben besang bereits einst Hans Alberts: „Auf der Reeperbahn nachts um halb eins.“


Tagsüber in Hamburg: hippe Stadtviertel sowie Hafen- und Flanierkultur

Bei schönem Wetter lohnt sich eine Radtour entlang der Elbe nach Övelgönne, dem Viertel der "Reichen und Schönen". Foto: Andrea DobinskyAm einfachsten lässt sich die Stadt mit dem Rad erkunden, z.B. bei einer Tour entlang der Landungsbrücken nach Altona oder durch die historische Speicherstadt zum neuen und attraktiven Stadtteil HafenCity. Dabei sollte man die bekannteste Kirche Hamburgs nicht verpassen: die Sankt Michaelis Kirche, besser bekannt als „Michel“. Sie gilt als eines der Wahrzeichen der Stadt und diente bereits vor Jahrhunderten den Seeleuten auf einlaufenden Schiffen zur Orientierung. Ein weiteres Symbol der Stadt ist das Hamburger Rathaus mit seinen zart türkis schimmernden Dächern.
Sehr empfehlenswert sind auch Radtouren, die in die schönen Vororte wie Rahlstedt führen oder zu den „Reichen und Schönen“ in die Elbvororte, wie beispielsweise nach Rissen. Im angesagten Schanzenviertel, in den aufgeschütteten Strandbars oder am echten Elbstrand kann man bei einem Milchkaffee die vorbei flanierenden Hamburger beim „Klönen“ beobachten. Mag man es vor allem grün, sei einem ein Stadtspaziergang durch Hamburgs grüne Oasen ans Herz gelegt.

Hamburger Nachtleben: Reeperbahn, Theater, Nachtclubs

Im Hamburger Hafen legen immer wieder riesige Schiffe an, die für viel heiteren Trubel sorgen. Foto: Andrea Dobinsky Die Reeperbahn im Stadtteil St. Pauli ist mit Abstand die berüchtigtste Straße Hamburgs. Seine Geschichte als Vergnügungsviertel geht bis ins 17. Jh. zurück. Auf dem „Spielbudenplatz“ waren einst hölzerne Buden errichtet, in denen Getränke, Akrobatik und Gaukelvorführungen angeboten wurden. Im Laufe der Zeit kamen immer neue „Attraktionen“ hinzu, die vor allem die Matrosen anlockten.
Heute ist die Reeperbahn eine sehr bunte und internationale Mischung aus Striptease-Lokalen und Peep-Shows, der bekannten Seitenstraßen „Große Freiheit“ und „Herbertstraße“, sowie Clubs und Essensbuden am Straßenrand. Außerdem findet man hier Bühnen wie „Schmidt Theater & Schmidts Tivoli“, Bars, Diskotheken und ganz „normale“ Restaurants und Kneipen. Auf dem Hamburger Kiez findet wirklich jeder etwas für seinen Geschmack.

Früh am Morgen oder in der „Verlängerung der Nacht“: der Fischmarkt und seine Kuriositäten

Mit den Füßen im Sand kommt am Elbstrand richtiges Urlaubsfeeling auf. Foto: Andrea DobinskyWas wäre ein Hamburgbesuch ohne den Gang über den berühmten Fischmarkt? Dabei braucht man keine Tourenbeschreibung, man lässt sich vom Getümmel einfach treiben. Da der Fischmarkt zu unmenschlichen Zeiten sonntagmorgens um fünf Uhr beginnt und zur „üblichen“ Sonntagsaufstehzeit gegen zehn Uhr endet, empfiehlt es sich, eine lange Nacht auf dem Kiez mit einem Besuch auf dem Fischmarkt ausklingen zu lassen.
Der Hamburger Fischmarkt ist legendär, immerhin hat die Fischauktionshalle schon 100 Jahre „auf dem Buckel“, den Markt an sich gibt es schon seit über 300 Jahren. Hier wird gehandelt nach dem Motto: „Dat giwt nix wat op’n Fischmarkt nich to kriegen is!“ Das heißt übersetzt: sucht man Wollsocken, eine Zimmerpflanze oder eine Brieftaube, hat man Lust auf ein Nordseekrabben-Brötchen oder einen frischen Aal, auf dem Fischmarkt gibt es alles! Menschenmassen scharen sich vor riesigen Ladeflächen, um vom brüllenden Händler den Acht-Sorten-Gemüsekorb plus eine Packung Nudeln und einen Bastkorb für einen Zehner zu ergattern. Wenn Fisch-Dieter und Puten-Trude an den Nachbarständen derbe Sprüche und Witze in typisch hanseatischer Mundart reißen, dann kann man von seiner Hamburgtour wahrhaftig behaupten, dass man „mittendrin“ war.

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Kommentare

  1. Themenwoche: Traumziele zu Ostern | outdooractive Blog
    14.04.2009 12:52

    [...] in der Verdon-Schlucht. Schließlich lassen wir unsere kleine Outdoor-Rundreise am Freitag in der Hansestadt Hamburg ausklingen. Dort kann man sich entweder ins Großstadtgetümmel stürzen und an der Alster entlang [...]

  2. Lennard
    31.08.2009 23:35

    Hamburg ist wirklich ein absolutes Traumziel und sehr viele Besucher wollen irgendwann auch dauerhaft dort wohnen. Ich leite ja die gesamte Anziehungskraft der Stadt irgendwie vom Hafen ab. Hätte es ihn nicht schon so früh gegeben, hätte sich die gesamte Stadt mit Sicherheit anders entwickelt.

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