Geocaching Anwendungen für iPhone und G1 Google Android
Da die neue Generation der Smartphones wie das iPhone 3G und das G1 Android Google Handy nun auch über einen integrierten GPS-Empfänger verfügt, wird das ganze auch für leidenschaftliche Geocacher interessant. Immer öfter treten Programme wie z.B. iGeocacher, GeoPher Lite oder die Groundspeak Geocachingsoftware für das Apple iPhone hervor.
Groundspeak’s Geocaching iPhone Application
Das iPhone 3G ermittelt aus einer Kombination von GPS, Wi-Fi und Funk deine genaue Position. Die App befragt dann die geocaching.com-Datenbank und stellt eine Liste von Geocaches zusammen, die sich in deiner Nähe befinden.
Es können auch Adressen geocodiert oder nach Locations aus dem Adressbuch gesucht werden. Weitere Features sind:
- Live-Zugang auf die weltweite Geocache-Datenbank von geocaching.com
- Suche nach dem eigenen Standpunkt, der Geocachenummer oder einer Adresse
- Details zu den Caches werden angezeigt (Beschreibung, Hinweise, kürzliche Logs)
- Listen von Caches können gespeichert werden
- Navigation zum Geocache mit einer simulierten Kompass-Nadel
Fotos: apple.com
Die Geocaching iPhone Applikation ist in den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch und Niederländisch verfügbar. Sie kann über den App-Store für 7,99 € geladen werden. Wer sich anschauen möchte, wie das Ganze “in echt” ausschaut, klickt am besten hier.
Apple vs. Google
Wie das iPhone von Apple besitzt auch das Smartphone von Google, das G1, einen eingebauten GPS-Empfänger und Sender – reicht das schon fürs Geocachen?
Das Signal wird dazu genutzt, den aktuellen Standort bei Google Maps anzuzeigen. Dies bildet die Grundlage für die Navigation beim Geocaching. Hinzu kommen Android Applications wie Geocacher oder Geodroid.
Geodroid importiert eine gpx-Datei und hat damit alle Daten, die es braucht. In der Software gibt es eine Kompass-Ansicht, die auf den integrierten digitalen Kompass im Gerät Zugriff hat. In der Kartenansicht sieht man die eigene Position und den Zielpunkt. Auch von geocaching.com wird möglicherweise eine Android-Applikation für das G1 kommen.
In der Kombination mit der Satellitenansicht bei Google Earth oder Google Maps, die über den Internet-Browser des Smartphones aufgerufen werden können, wird sich Geocaching vermutlich immer weiter vom Miteinander zwischen papiergestützter Grundlage und reinem GPS-Gerät entfernen und sich gänzlich auf internetfähige Smartphones verlagern.
Viele Blogger werden Programme wie die hier beschriebenen am lebenden Objekt des Caches testen und von ihren Erfahrungen berichten. Es bleibt spannend für alle Geocaching-Fans, inwieweit Smartphone und die outdoor-Schatzsuche miteinander harmonieren.
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