Kilimandscharo – der höchste Berg Afrikas
Der Kilimandscharo liegt im Nordosten Tansanias nahe der kenianischen Grenze. Die letzte Vermessung ergab 1999 eine Höhe von 5892 m, wobei er in den meisten Kartenwerken mit 5895 m angegeben ist. Das Kilimandscharo-Massiv, zu dem auch Schira (4000 m) und Mawensi (5270 m) gehören, ist vulkanischen Ursprungs. Der höchste Punkt des Kilimandscharo selbst wird Kibo oder Uhuru Peak genannt. Damit gehört der Kilimandscharo zu den Seven Summits und darf am Wettlauf um immer neue Rekorde “teilnehmen”.
Obwohl der Kilimandscharo inmitten der tropischen Zone nahe des Äquators liegt, ist seine Gipfelregion teilweise vergletschert: Am Gipfelplateau bilden das Nördliche und das Südliche Eisfeld die größten Einheiten, das Östliche Eisfeld und der Furtwängler-Gletscher sind wesentlich kleiner. Das Klima der Region um den Kilimandscharo (auf Suaheli „Berg des bösen Geistes“) folgt einem ausgeprägten Jahresgang mit zwei Regen- und zwei Trockenzeiten. Am Massiv selbst ändert sich das Klima in vertikaler Richtung sehr stark, was sich in der Abfolge verschiedener Vegetationszonen deutlich zeigt: Von feuchter, üppiger Regenwaldvegetation über Gras- und Savannenland bis hin zu Frostschuttwüsten. Im Kilimandscharo Nationalpark (seit 1973) findet sich eine außerordentlich vielfältige Flora und Fauna. Deshalb wurde der Nationalpark von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt.
Erstbestiegen wurde der Kilimandscharo vom Leipziger Hans Meyer und dem Österreicher Ludwig Purtscheller mit dem Bergführer Yohani Kinyala Lauwo am 6. Oktober 1889.
Von 1885 bis 1918 war Tansania Teil von Deutsch-Ost-Afrika und damit der Kilimandscharo als Teil des deutschen Kolonialgebietes der höchste Gipfel des Deutschen Reiches. Bis zu 25.000 Touristen versuchen sich heutzutage jährlich an einer Besteigung, wobei in etwa die Hälfte der Aspiranten den Gipfel tatsächlich erreicht. Die meisten steigen im Rahmen einer gebuchten „all-inclusive“-Besteigung über die so genannte „Marangu-Route“ zum höchsten Punkt, deswegen hat diese Route bereits den Beinamen „CocaCola-Route“ erhalten. Einige andere, weitaus schönere und vor allem nicht dermaßen überlaufene Routen führen ebenfalls zum Gipfel (an diesem befindet sich anstatt des alpenüblichen Kreuzes eine Holztafel, die jeden Bergsteiger willkommen heißt), etwa die „Machame-Route“. In allen Fällen dauert eine Besteigung zwischen drei und sieben Tagen und erfolgt in mehreren Etappen unter tatkräftiger Mithilfe einheimischer Träger und Führer.
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- Bewertungen: 13
16.02.2009 13:03
[...] Gipfel: Kibo Höhe: 5895 m Kontinent: Afrika Gebirge: Kilimandscharo-Massiv Land: Tansania [...]
19.02.2009 07:59
[...] Ende zu und auch unsere Vorstellung der Seven Summits läuft auf Hochtouren. Wir haben Euch nach Afrika (Kilimandscharo), nach Russland (Elbrus), nach Alaska (Mount McKinley) und in die argentinischen Anden (Aconcagua) [...]
26.02.2009 17:46
[...] Dietmar Hail, als er um 5.50 Uhr morgens den 5895 m hohen Uhuru-Peak, den höchsten Punkt des Kilimandscharo und damit Afrikas erreichte. Wir von outdooractive.com gratulieren Jörg zu seinem Gipfelerfolg und [...]