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Unsere Top Tipps für den Winter – Outdoor-Action im Schnee ganz ohne Lift

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Es beginnt damit, dass man keinen Parkplatz findet. Auch an der Liftkasse herrscht das Recht des Stärkeren. Dennoch, es ist geschafft: Der Skipass ist unser und die Urlaubskasse um einiges leichter. Dann jedoch die Ernüchterung: Die Schlange am Lift scheint endlos zu sein. Geraume Zeit und einige Kratzer auf den neuen Ski später, endlich: Der Sessellift. Oben angekommen, fährt einen fast ein Snowboarder über den Haufen. Egal: Jetzt geht’s endlich los. Bis zur Mittagspause auf der Skihütte. Die Schlange scheint wieder endlos…

Wer Spaß daran hat, bitteschön. Es gibt sie noch, die einsamen, individuellen und ruhigen Wintererlebnisse, zu denen kein Lift fährt und die dennoch Spaß und Genuss bringen. Für all jene, die dem Pistenrummel entfliehen möchten, haben wir einige Ideen parat:

Einmal Musher sein – Unterwegs mit dem Hundeschlitten

Lautes, aufgeregtes Hundegebell liegt in der Luft, bis es endlich, endlich los geht: Einmal losgelassen, schneidet der Schlitten zischend durch den Schnee, der Musher ruft seine Kommandos und der eiskalte Fahrtwind fährt einem ins Gesicht… Um das zu erleben, muss man nicht in Alaska oder Lappland leben, schon in Deutschlands südllichen Regionen wird im Winter eine Hundeschlittenfahrt möglich. Es gibt anfangs eine allgemeine Einführung über Schlittenhunde und die Technik, die man braucht, um einen solchen Schlitten zu lenken. Auch geht man natürlich mit den Hunden selbst auf Tuchfühlung, gewinnt ihr Vertrauen und füttert sie. Wenn Mensch und Tier sich aneinander gewöhnt haben, ist das der Anfang für ein ganz besonderes und bestimmt unvergessliches Wintererlebnis.
Mehr Infos gibt es z.B. unter www.hundeschlittenreisen.de

Eintauchen in die Welt der Inuit – Iglu-Bauen

Massivbauweise? Spiralbauweise? Schalungsiglu? Wem diese Begriffe (noch) nichts sagen, der sollte sich einen ganz speziellen Do-It-Yourself-Kurs zu Gemüte führen und unter fachkundiger Anleitung lernen, wie man ein Iglu baut. Das Schneehaus dient dann als Basis für kleinere wie größere Bergtouren oder als frostig-schöne Übernachtungsmöglichkeit, z.B. im Allgäu: www.altissimo.de

Ein eiskaltes Vergnügen – Eisklettern

Wer keine Angst vor kalten Füßen hat, der greift zu Steigeisen und Pickel und versucht sich unter fachkundiger Anleitung eines Bergführers am Eisklettern. Nervenkitzel und Kletterspaß sind hier gleichermaßen garantiert – ob an einem vereisten Wasserfall oder an einem künstlich angelegten Eisturm. Einen solchen gibt es ab der Wintersaison 2008/2009 in Zöblen im Tannheimer Tal/Tirol. Mehr Infos unter www.tannheimertal.com

In luftige Höhen – Skitouren

Die Königsdisziplin unter den Wintersportarten ist sicherlich das Skitourengehen. Lange und einsame Anstiege führen über die Baumgrenze hinweg und ins freie Gelände. Wenn der winterliche Gipfel erreicht ist, beginnt die Abfahrt durch unberührten Pulverschnee, der mühevolle Anstieg ist bald vergessen. Das Schöne und Besondere an Skitouren birgt gleichzeitig Gefahren: Um die Wetter- und Lawinenlage richtig einschätzen zu können, ist eine Menge Erfahrung nötig. Oder man schließt sich gleich einem Bergführer an, der das Gebiet wie seine Westentasche kennt.
Zahlreiche Bergsportschulen unter anderem im Allgäu bieten Schnupperkurse an. Infos gibt es z.B. bei www.oase-alpin.de oder alpinschule.de

Ursprüngliche Gemütlichkeit – Hüttenurlaub

Es ist nicht gerade die Wildnis Alaskas, aber auch in einer kleinen abgelegenen österreichischen Berghütte kommt Abenteuer-Feeling auf. Die Verpflegung muss meist zu Fuß bzw. auf dem Schlitten transportiert werden, das steigert den Selbstversorger-Faktor. Abends nach einer langen Tour im Schnee den Kamin anzuwerfen, hat dann sogar oft mehr Charme als ein Fünfsterne-Hotel. Eine gute Übersicht über Anbieter von Ski- und Berghütten findet Ihr unter www.winterreisen.de/Skihuetten.html oder direkt bei www.almliesl.com

Auf heißen Kufen durch das Eis – Schlittschuhlaufen

Wer nicht immer nur im Kreis fahren möchte, für den hält der Schweizer Ort Surava ein ganz besonderes Schlittschuh-Erlebnis bereit. Auf dem drei Meter breiten Eislaufweg “Skateline Albula” schlittern wir auf drei Kilometern durch die Wälder des Albulatals. Der Wanderweg ist mit Natureis überzogen und bei entsprechend tiefen Temperaturen eine großartige Eisbahn. Mehr Infos gibt es unter www.skateline.ch

Schnee trifft Wind – Snowkiting

Snowkiting ist eine Variante des Kitesailing und wird auf verschneiten, weiten freien Flächen betrieben. In der Hand hat man den Zugdrachen, an den Füßen ein Snowboard oder Ski. Wenn dann der richtige Wind weht, geht die Post ab. Der bisher schnellste Snowkiter erreichte eine Geschwindigkeit von 108 km/h! Ein Eldorado für Snowkiter ist das Engadin/Schweiz, genauer der Silvaplanersee.

Mit 2 PS durch den Winterwald – Pferdeschlittenfahrten

Eingekuschelt in warme Decken sitzt man in der Kutsche, die Pferde schnaufen voller Vorfreude und Bewegungsdrang, ab geht die Post! Nahezu geräuschlos gleitet der Schlitten über den frischen Schnee, die Glöckchen am Geschirr der Pferde bimmeln fröhlich. Über uns lacht die Sonne, aber auch unter dem Sternenhimmel hat eine Fahrt mit dem Pferdeschlitten ihren Reiz. Hin und wieder unterbricht der Kutscher die Geräuschkulisse mit einem knappen Kommando oder einem Peitschenknall. Die verschneite Winterlandschaft saust an uns vorbei und die Luft riecht nach Kälte und Schnee…
Nahezu jeder Winterurlaubsort bietet Kutschenfahrten an, Infos dazu gibt es bei der jeweiligen Gästeinformation.

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Kommentare

  1. Mitten ins Schwarze - Outdoor Magazin » outdooractive.com
    17.02.2010 13:34

    [...] schon geht es zurück auf die weiße Rennstrecke. Die Rede ist vom Biathlon. Wie kaum ein anderer Wintersport begeistert die Kombination aus Skilanglauf und Schießen die [...]

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