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Trainings-Tipps für Triathlon-Anfänger

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Jede Minute zählt - Schwimmstart. Foto: BTVIronman, Triathlon-WM – die gestählten Athleten, die solcherlei Herausforderungen auf sich nehmen, flößen uns am TV-Bildschirm tiefen Respekt ein – wer möchte nicht auch selbst einmal einen Triathlon absolvieren? Wir haben für Dich die wichtigsten Trainings-Tipps zusammengestellt.

Bei einem Triathlon werden in Form eines Mehrkampfes die Ausdauersportarten Schwimmen, Radfahren und Laufen in Abfolge gemessen. Erfunden wurde der Triathlon um 1920 in Frankreich, seit dem Jahr 2000 zählt er zu den olympischen Disziplinen. Die Herausforderung des Triathlons liegt im unmittelbaren Aufeinanderfolgen der drei Sportarten und der damit verbundenen Umstellung der Muskulatur auf die jeweilige Disziplin.

Klassisch, Ironman oder Jedermann-Triathlon

Die Distanzen beim Triathlon sind je nach Wettbewerb unterschiedlich: Bei der klassischen oder Mitteldistanz werden 2,5 Kilometer geschwommen, 90 Kilometer geradelt und 21 Kilometer gelaufen. Beim Ironman, dem anspruchvollsten Mehrkampf, werden 3,8 Kilometer geschwommen und 180 Kilometer geradelt. Im Anschluss daran folgt noch ein Lauf-Marathon von 42 Kilometern. Bei der Sprintdistanz, dem so genannten Volks- oder Jedermann-Triathlon ist die Strecke auf 500 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und 5 Kilometer Laufen verkürzt. Wie der Name schon sagt, ist diese Distanz auch ideal für Einsteiger – jedoch auch nicht zu unterschätzen!

Training – leicht gemacht

Ein Läufer kurz vor dem Ziel. Foto: München Triathlon/Frank WechselEs gibt spezielle Trainingsmethoden, um den Körper möglichst schnell von der einen Belastung auf die nächste umstellen zu können. Wichtig ist zunächst, die Ausdauer der Muskulatur über einen Zeitraum von mehreren Wochen langsam zu steigern.

Am besten ist es, mit kurzen Trainingseinheiten anzufangen. Je nach Kondition reichen auch schon 10 Minuten am Tag. Die Belastungsdauer sollte langsam erhöht werden, aber nie bis zur Erschöpfung. 20 Minuten Schwimmen, 45 Minuten Radeln und 30 Minuten Laufen sind hierbei gute Zielwerte. Vor Beginn des Trainings ist aber eine sportärztliche Untersuchung sicherlich empfehlenswert!

Beim Schwimmen trainiert man seine Ausdauer optimal in Intervallen: eine schnelle Bahn, gefolgt von einer langsameren zur Erholung. Dabei ist jedem selbst überlassen, ob man den Kraul- oder Bruststil bevorzugt. Eine Schwimmbrille ist in jedem Fall nützlich.

Vorsicht Windschatten! Foto: München Triathlon/Frank WechselFür das Radtraining empfiehlt sich eine ebene Strecke, auf der man ständig treten muss. Wichtig ist auch hier, die Zeitdauer nach und nach zu erhöhen.

Während des Laufens ist das optimale Tempo dann erreicht, solange man sich noch unterhalten kann. Wieso also nicht die beste Freundin oder den besten Freund mitnehmen?

Allen drei Disziplinen sollte nach dem Training eine Erholungsphase folgen und abwechselnd trainiert werden. Bei der Aufteilung ist ein 2er oder 3er Tages-Rhythmus sinnvoll. Das bedeutet, nach zwei bis drei Tagen Belastung folgt immer ein Ruhetag. Allem voran sollte jedoch der Spaß am Sport stehen.

Wichtig: die richtige Ernährung

Ab ins kühle Nass! Foto: München Triathlon/Frank WechselWährend der Trainingsphase ist natürlich eine gesunde Ernährung unerlässlich. Denn als Sportler benötigt man in größerem Maße Nährstoffe wie Vitamine, Mineralstoffe oder Kohlenhydrate. Müsli, Brot, Pasta, Reis, Obst und Gemüse sind dafür genau richtig. Das soll aber nicht heißen, dass man sich nicht ab und an etwas anderes gönnen darf. Mit gesunder Ernährung und nach fortwährendem Training geht es dann los zum ersten Wettkampf!

Hier noch ein kleiner Hinweis: Auch das Wechseln der jeweiligen Bekleidung sollte geübt werden! Vom Badeanzug in die Radlerhose und dann die Laufschuhe…

http://www.dtu-info.de/index.php/startseite.html

http://www.triathlon.de/

http://www.triathlon-bayern.de/sport.asp

http://www.tri-mag.de/index.php?Itemid=175&id=338&option=com_content&task=view

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