outdooractive Magazin

Der lange Weg des Peter Melchin: Woche 2

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne - Bewertungen: 27
Loading ... Loading ...

Peter Melchin will bei seiner Alpenüberquerung über 20 Viertausender besteigen. Foto: PunktPRPeter Melchin ist vor fast drei Wochen zu seiner Alpenüberquerung aufgebrochen. Keine normale Überquerung im Alpcross-Style von Nord nach Süd – er wandert von Ost nach West über die Alpen. Acht Monate wird er unterwegs sein, dabei 2000 Kilometer zurücklegen und auf mindestens 20 Viertausender klettern.

Nun kann man sich fragen: Warum macht ein Mensch so etwas. Peter Melchin hat zwei gute Gründe. Zum einen liebt er die Berge, die Natur und die Herausforderung, zum anderen will er mit seiner Tour Spendengelder für die Stiftung „Winds of Hope“ sammeln. Die Stiftung hilft an Noma erkrankten Kindern in Afrika.

Outdooractive.com begleitet Peter Melchin auf seinem Weg…

Nach seiner letzen Station in Eisenerz kam Peter Melchin in den Nationalpark Gesäuse, dem nördlichsten Teil der Ennstaler Alpen. Im Johnsbachtal besuchte er den ältesten Bergsteigerfriedhof der Welt. Hier muss gerade ihn, der die nächsten Monate nichts anderes tun wird, als in den Bergen zu wandern und zu klettern, ein fast schon morbider Schauer überkommen haben.

Ob er nun wegen seines Besuches des Bergsteigerfriedhofs spirituelle Erbauung benötigte oder ob das Kloster Admont ohnehin auf seiner Route lag, ist ungewiss. Fest steht, dass er im Stift Admont mit Abt Hubl nicht nur zusammentraf, sondern von diesem auch den Segen für sein Projekt erhielt. Das Benediktinerstift Admont wurde bereits 1074 gegründet, und enthält die größte Klosterbibliothek der Welt, sowie mehrere Kunstsammlungen.

Nach einem erbaulichen Tag in Admont machte sich Melchin auf den Weg nach Liezen und Schladming, von wo er das Dachstein Massiv besteigen wollte. Doch Schnee und zu schlechtes Wetter führten dazu, dass er vorzeitig kehrt machen musste. Nur unter hohem Risiko wäre es möglich gewesen, den Gipfel zu erreichen.

Peter Melchin und Tenate Götschel. (Foto: PunktPR)In Schladming traf Peter Melchin auf die Abfahrts- und Super-G-Läuferin Renate Götschl. Die „Speed Queen“ gewann bereits 46 Mal den Weltcup. Im Sinne des Namens seines Projektes eine der „Begenungen in den Bergen“.

Von Schladming aus ging es weiter durch das Ennstal in Richtung Bischofshofen und dann an der Salzach entlang nach Gölling. Melchin berichtete outdooractive.com, dass er gut in der Zeit liege, der viele Schnee ihm aber noch Kopfscherzen bereite. Nach den sonnigen, warmen Tagen der vergangenen Woche sollte sich dieses Problem aber bald von alleine lösen.

In dieser Woche macht Peter Melchin eine Pause. Nicht um sich irgendwo an den Strand zu legen und die Berge zu vergessen, sondern um in Genf am “Welt Noma Tag” am 22. Mai teilzunehmen. Dort will er von den ersten Wochen seines Projekts erzählen.

Auch auf outdooractive.com werden wir weiter vom langen Weg des Peter Melchin berichten.

Verwandte Artikel

Kommentare

  1. GEOactive Beta - Tourenredaktion, Grafik und Technik arbeiten mit Hochdruck | GEOactive
    21.05.2008 19:19

    [...] Ihr wissen wollt, wie es um Peter Melchins Alpenüberquerung steht, hier gibt es ein Update! (Noch keine Bewertung)  Loading [...]

Ihr Kommentar

Alle Felder mit Sternchen (*) sind Pflichtfelder. Ihre E-Mail wird nicht veröffentlicht.

Feedback für diesen Artikel