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Nebelhorn Classics – ein total verrücktes Skirennen

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plakat_class_08_komp.jpgDrei Disziplinen und eine total anspruchsvolle Freeride-Strecke mit nur vier Toren

In der Zeit der – immer schneller, immer höher, immer weiter – Veranstaltungen nimmt das Nebelhorn Classics Freeride Rennen einen ganz besonderen Platz ein. Hier messen sich Skifahrer, Telemarker und Snowboarder auf der gleichen Strecke. Wobei die Wahl der Strecke jedem selber überlassen ist, ganz im Stil der Skirennen der ersten Stunde – es zählt nur, wer zuerst unten ist. Abseits der präparierten Pisten führt die Strecke vom 2224 Meter hoch gelegenen Nebelhorngipfel bis zur Mittelstation Seealpe auf 1280 Metern.

Die Veranstaltung wurde in diesem Winter am 15. + 16.März 2008 bereits zum 5. Mal ausgetragen.

Nur vier Tore müssen passiert werden, der Rest geht nach eigener Wahl über freies, extrem steiles Gelände – Freeride total eben

Die Schwierigkeit des Wettkampf-Geländes ist dabei durchaus ernst zu nehmen. Direkt nach dem Start führt die Ideallinie über eine hohe Schneewächte in den bis zu 40 Grad steilen „Grünen Hang“, direkt unterhalb der Nebelhorn Gipfelstation. Der Hang wird von den tollkühnsten Fahrern im Schuss durchquert. Auch auf den nächsten Streckenabschnitten wird den Fahrern nichts erspart. Die schnellste Linie folgt dem kürzesten und daher steilsten Weg ins Tal. Vor dem Ziel erwartet die Teilnehmer noch ein Kräfte zehrendes Flachstück bis zum Ziel auf der Seealpe, wo sich die Mittelstation der Nebelhornbahn befindet. Hier wird auch direkt die Siegerehrung abgehalten.

Dreierteams starten in der Teamwertung gemeinsam

Den besonderen Reiz dieser Veranstaltung macht der ebenso für Zuschauer als auch für Athleten interessante Rennmodus aus. Die Teams setzen sich aus jeweils einem Skifahrer, einem Snowboarder und einem Telemarker zusammen und gehen gemeinsam auf die Strecke. Die addierten Zeiten der drei Läufer ergeben die Wertung der Sieger der Nebelhorn Classics Teamwertung. Natürlich gibt es auch eine Einzelwertung in der jeweiligen Disziplin. Besonders Leidensfähige entscheiden sich für die Kingsize Wertung, bei der die Teilnehmer die Strecke in allen drei Disziplinen bewältigen müssen. Hier zeigt sich, wer die besten Allround-Fähigkeiten mitbringt und darüber hinaus noch über ein besonderes Durchhaltevermögen verfügt.

Starkes Teilnehmerfeld und Rahmenprogramm

Bis zu 250 Teilnehmer waren in den vergangenen Jahren am Start, darunter namhafte Athleten aus Österreich, der Schweiz, Tschechien und den Niederlanden. Für die Lokalen Freerider ist die Teilnahme natürlich Ehrensache. Ein buntes Rahmenprogramm mit Materialtests und Party rundet die Veranstaltung ab

www.nebelhorn-classics.de

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Kommentare

  1. Manfred Kaiser
    23.03.2009 11:59

    Hallo Skifans,
    leider gibt es über eure Rennen keine Zeitangaben, hätte ich wahnsinnig gerne erfahren.
    Mein Vater hat vom 2224m hohen Nebelhorngipfel bis ins Tal die Fabelzeit von 10:58 geschafft. Ohne Helm, Sicherheitsbindung, präparierte Piste usw. Ich selber brauchte für diese Strecke immer ca. 15 Minuten mit Langriehmenbindung und auch ohne Helm, ich schaffte die verbriefte Zeit von meinem Vater nicht annähernd trotz besserem Material.
    Mein Vater war wie ich auch ein Oberstdorfer und konnte sogar aus dem Stand mit 2m Skiern einen Salto machen. Kenne keinen auf der Welt der das machen kann und bin stolz auf meinen Vater, Rudolf Kaiser geb. 1916.

    Herzliche Grüße

    Manfred Kaiser

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